DIE GESCHICHTE DER STIFTUNG KINDERSPITEX

1993 entstand eine Initiativgruppe mit dem Ziel ambulante Spitexangebote bei Kindern aufzubauen. Lange Hospitalisationen sollten durch eine ambulante Pflege zu Hause verkürzt werden.

1998 wurde die Kinderspitex-Organisation, die als Verein konstituiert war und einen offiziellen Spitex-Auftrag hatte, durch die intensive Betreuung von zwei ateminsuffizienten Kindern herausgefordert. 

Die Personal- und Infrastrukturkosten nahmen zu, weil die Krankenkassen- und IV-Tarife nicht mit den kantonalen Vorgaben bezüglich der Lohnkosten Schritt hielten. Aus diesem Grund wurde der operative Spitex-Auftrag nach Verhandlungen mit dem kantonalen Gesundheitsamt an das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis zurückgegeben. 

Aus dem Vermögen des Vereins entstand 2011 die Stiftung Kinderspitex Oberwallis, die seither kranke Kinder für Leistungen finanziell unterstützt, die von den Krankenkassen und der IV nicht übernommen werden.

1994: Gründung des Vereins Joël-Stiftung Oberwallis mit Sitz in Visp 

1995: Umstrukturierung des Vereins und Änderung des Namens: „Ambulante Kinderkrankenpflege Oberwallis“

1997: Sterbebegleitung und verschiedene Kurzeinsätze 

1998: Einrichtung einer Sekretariatsstelle (50%)

1998: Beginn der Betreuung von heimbeatmeten Kindern (zeitweise wurden drei Kinder betreut): Nachteinsätze

2002: Erneute Namensänderung: Kinderspitex Oberwallis

2004: Schaffung des Entlastungsdienstes 

2008: Erstmaliges Defizit: Verhandlung mit Staat führte zu staatlicher Subventionierung und zur Übergabe des Kinderspitex-Auftrages an die Sozialmedizinischen Regionalzentren im Jahre 2011

2011: Auflösung des Vereins Kinderspitex Oberwallis und Gründung der Stiftung Kinderspitex